KunstRätsel 014

 

Gleich zwei Künstler werden jetzt im Februar gesucht.
Die Baumfiguren des einen bevölkern derzeit (noch bis 26. Februar 2017) einen „Linzer White Cube“, die des anderen tanzen an frischer Luft, tagaus, tagein an einem mühlviertler Waldrand. Die Baumfiguren des einen lehnen unbehelligt an noch wachsenden Kollegen, die des anderen werden in Depots eingelagert. Die des einen sind den Blicken von KunstkritikerInnen ausgesetzt, die des anderen leben unkommentiert in Freiheit. Die Baumfiguren des einen sind in sich selbst ausbalanciert stehend, die des anderen werden aus Sicherheitsgründen angekettet.

Welche Künstler haben diese Baumfiguren geschaffen?

Hans Carl Artmann ist nicht der Autor des WOS GE NA, sondern Friedrich Achleitner! Hier gibts es dazu noch wos ge na Bonusmaterial!

Einladung zur Ausstellung

Zur Ausstellung Faltungen, Fragen und Äpfel möchte ich dich und euch und Sie ganz herzlich einladen.

Vernissage: FR 10.2.2017, 19h
Ausstellungzeitraum SA 11.2. – SA 11.3.2017
Öffnungszeiten: jeweils FR 16-18h, SA 10-12h
Galerie im Gwölb, Marktplatz 15, 4170 Haslach/Mühl

An den meisten Tagen (außer SA 25. Feb, FR 3. und SA 4. März) werde ich zu den Öffnungszeiten selbst anwesend sein und freue mich auf Ihren Besuch.

KunstRätsel 013

Ja, wirklich, wir starten in ein zweites KunstRätsel-Jahr! Warum das? Weil es uns taugt. Zu gewinnen gibt es nichts mehr. Wer trotzdem rätseln mag, sei herzlich dazu eingeladen!
„Hier ein paar Hinweise zum Jänner-Rätsel: Google man die Anfangsbuchstaben seines Vornamens, kommt unweigerlich in unmittelbarer Nähe der Name eines österreichischen Rechtspopulisten, auch wenn sie bis auf diese beiden Anfangsbuchstaben wohl wirklich gar nichts an Gemeinsamem haben. Selbst die Namen, die sich aus den Anfangsbuchstaben entwickeln, sind nicht die gleichen. Noch ein Hinweis: Der, den wir suchen war Sohn eines Schuhmachers und wohl einer der vielseitigsten österreichischen Autoren der Nachkriegszeit. Am 4. Dezember 2000 ist er verstorben. Besonders markant und charakteristisch für ihn, sind seine Gedichte im Wiener-Vorstadt-Dialekt. Welchen Autor suchen wir?“
So lautete unser erster Text zum Kunsträtsel des Jahres 2017. Und – wir sind damit dem Internet auf den Leim gegangen, hatten den falschen Autor im Visier und fälschlicherweise zum Urheber unseres Rätsels gemacht. Postfaktisch – das Wort des Jahres 2016 – ist also auch das erste KunstRätsel dieses Jahres!
Der Autor, den wir tatsächlich suchen, ist weder tot noch Sohn eines Schuhmachers, sondern eines Landwirts und Müllers; der Dialekt, in dem er schreib ist nicht aus Wien, sondern aus dem Innviertel und entsprechend seinem Studium befasste er sich ursprünglich mit Raum- und nicht mit Sprachkonstruktionen. Wir haben jetzt das gedruckte Buch seiner Dialektgedichte bestellt. Wir wollen uns vergewissern – schwarz auf weiß, dass WOS NA GE tatsächlich von ihm ist und iwahaubbd alle Unklarheiten ausgeräumt sind.

Dezember-Rätsel-Lösung: David Aaron Wittinghofer

KunstRätsel 012

Der Tyrann von Agrigent sperrte ihm verhasste Personen in einen Ochsen aus Bronze und zündete unter diesem ein Feuer an. Die Schreie und Klagelaute der mit sanftem Feuer Gepeinigten drangen als wohlklingende, süße Musik nach außen. Auf diese Geschichte bezieht sich Sören Kierkegard (1813 – 1855) um seine Ästhetik der Moderne und die Figur des modernen Künstlers zu erfassen. Bei ihm ist zum ersten Mal zu lesen, dass Leid, dass Schmerz erst überhaupt zur ästhetischen Leistung befähigen.

Wir schließen dieses erste Jahr unseres KunstRätsels mit dem, auf mehreren Ebenen, bisher opferreichsten Einsatz. Gesucht ist ein gebürtiger Freistädter, der an der Linzer Kunstuniversität studiert und zur Zeit seiner Zwiebel-Performance 64,5 kg wog.

Nachdem es uns umfassend Vergnügen bereitet, Kunstwerke nachzuahmen, uns in Werke, Personen und Arbeitsprozesse hinein zu versetzten, werden wir auch 2017 wieder monatlich ein Kunstwerk imitieren, ohne jedoch jeweils ein Essen mit uns als Preis zu verlosen.

Zuvor kann noch das nicht auf den ersten Blick weihnachtliche KunstRätsel gelöst werden – wenn auch ohne möglichen Essensgewinn (wir haben keinen Zwiebel mehr): Wessen Performance imitieren wir mit unserer leidvollen Zwiebelschneiderei?

Des Novembers Rätsels Lösung: Willi Dorner. Hier gibt es mehr Fotoeindrücke vom gemeinsamen Skulpturen erschaffen in der Ruine Dobra im August diesen Jahres! Danke nochmals an alle Mitwirkenden!