FrauenGestalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder, die ich in der Ausstellung von Julien Opie im Sommer 2008 im MAK, Wien sah, beunruhigten mich. Der Brite arbeitet mit stark reduzierten menschlichen Figur-Formen. Diese kaum mehr vorhandenen Menschen irritierten mich und brachten mich zur Frage, wie mit diesen Silhouette umgegangen werden kann.
Das Bild „Suzanne walking forward“ (2005), es war auf den Einladungsfoldern gedruckt, bildetet die formale Basis des Projektes. Mit der Bitte, es als Grundlage für eine eigene Gestaltung zu verwenden, wurde es an 150 Frauen, jeden Alters, verteilt. Weitere Vorgaben das Material oder die Technik betreffend, gab es nicht. Die 150 unterschiedlichen Frauen-Silhouetten wurden als Abschuss des Projektes im Mai 2009 in der Galerie in der Gerberei, Freistadt, präsentiert.
Mich interessierte, wortwörtlich und metaphorisch, was sich aus diesem Freiraum, den die Schablone von „Suzanne“ bot, machen lässt.

Die Fotos zeigen einige Möglichkeiten, wie mit der leeren Form umgegangen wurde.