Michaela Fröhlich

Von der Faszination ein Buch zu binden

Lose Blätter,
noch beliebig austauschbar
werden
mit etwas Geduld und Hilfsmittel
zu einem kompakten Buchblock.

Die Spannung steigt bis
das geleimte, getrocknete Buch
aus der Presse geholt wird:
Entspricht das Buch meinen Erwartungen,
ist es fehlerhaft
oder
gar unbrauchbar
oder
wie erhofft gelungen
und kann Platz für unendliche Geschichten bieten?

Ich binde Bücher in unterschiedlichen Techniken: Schreibbücher mit Deckenband, Leporellos und Koperten. Auch die Einbände sind von mir entworfen und ausgeführt. Mich fasziniert es, dass ich den gesamten Prozess, vom Falten der Papiere, über das Binden der Hefte, bis zur Gestaltung der Decke, selbst gestalten kann. Im Laufe der Zeit wurde Papier zu meinem Lieblingsmaterial. Die sehr unterschiedliche Qualitäten und Eigenschaften erfordern unterschiedliche Verarbeitung und Handhabung. Sowohl für die Buchdecke als auch für den Buchblock experimentiere ich mit unterschiedlichen Papieren. Beim Buchbinden muss man sehr präzise und konzentriert arbeiten, was mir ebenfalls entspricht. Ich mag das genau, feine Arbeiten im Detail.

Die exklusiven Bücher, zum Gedanken hineinfließen lassen, zum Verschenken oder selbst verwenden, gibt es auf Anfrage.

Neben den Büchern fertige auch andere kleine, edle Dinge, wie zum Beispiel Bleistifte. Bücher und Bleistifte werden derzeit auf Anfrage per Mail – per Post zugeschickt.


moderen Koperte
Als Koperte bezeichnete man im Mittelalter ein Buch, das einen weichen Einband hatte und dessen Lagen nicht geleimt waren.

Zum Arbeitsprozess der Buchbinderei

Buchdecke


Jedes Blatt muss per Hand gefalten werden.


geleimter Buchblock


geleimte Buchblöcke


das Kapitalband wird aufgeklebt