zur Technik der Drucke

Alle Bilder sind mit unterschiedlichen Varianten von einfachen Drucktechniken (Monotypie) entstanden. Am liebsten arbeite ich mit Papierschablonen, manchmal jedoch auch mit verschiedenen anderen Materialien wie Verpackungsfolie oder Wellpappe.
Papierschablonen sind gleichermaßen geduldig wie ungeduldig: Einerseits kann ich sie nicht oft verwenden – sie werden von der Farbe schnell aufgeweicht, andererseits sind sie kostengünstig und leicht in neue Formen zu schneiden.
Weil die Papierschablonen Farbe aufnehmen und sich mit jedem Druckdurchgang verändern, sind selbst die Bilder der kleinen Serien Unikate (bei „Druck“, denkt man leicht an die Möglichkeit endloser Vervielfältigung). Mit Papierschablonen kann man keine gleichen Abzüge herstellen, wie das zum Beispiel beim Holzschnitt möglich ist.
Jede Farbfläche eines Bildes wird mit einer eigenen Papierschablone gestaltet. Die schwarzen Linien sind der letzte Schritt im Arbeitsprozess. Sie werden durch rückseitiges Nachzeichnen, einer zuvor auf Lichttisch durchgepausten Linie, mit einer eingefärbten Platte am Papier aufgebracht.

Übrigens, war es der Franz von Zülow (gest. 1963) der ab 1922 immer wieder in Hirschbach bei Freistadt lebte, der 1907 den Papierschnittdruck patentierte.

Die meisten Drucke haben das Format 70×50 (hoch oder quer).
Gerne verleihe ich die Drucke, damit man sieht, ob man auch nach drei Wochen noch Gefallen an ihnen findet.
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Die Preise gibt’s ebenfalls auf Anfrage.