Gisi geh hea do. Ein Hörbild

Porträt_Hannelore Danner_klEin Hörbild aus dem Alltag einer Bäuerin

Eine Produktion von Johannes Schwarz

Bei unsere Haus-Spazierrunde kommen wir am Hof von der Frau Danner vorbei. Eines Abends hörte ich sie nach ihren Tieren rufen und war faszinierte. Dieser Ruf „Hoi hoi hoi“ bildet den Ausgangspunkt für das Hörbild. Mehr zur Sendung
Die Musik zur Sendung stammt von der Gruppe „D’KuK Jodler“. Technischer Support: Freies Radio Freistadt, Claudia Prinz

Dauer: 35 min

Sendezeiten:
Do 11.08./ 07 Uhr
Fr 12.08./ 20 Uhr
Sa 13.08./ 17 Uhr
So 14.08./ 13 Uhr & zum Nachhören in der Radiothek.

107,1 MHz / 103,1 MHz / 88,4 MHz

 

KunstRätsel 008

KunstRätsel_008_Blog

„Weil mich seine Bilder, die für mich Landschaften sind, vor einigen Jahren bei der Retrospektive im Lentos so angesprochen haben.“ ̶ so fiel die Auswahl für das KunstRätsel im August auf den gebürtigen Iren, der ein nach wie vor arbeitender Zeitgenosse ist.
Geometrische und doch organische Form, Flächigkeit und doch Tiefenraum. Beides entsteht durch vielfachen Farbauftrag. Diesen Arbeitsprozess wollte Johannes selbst ausprobieren. Auch die mächtigen Bilddimensionen mit denen der gesuchte Künstler arbeitet, und die dadurch entstehende Üppigkeit, faszinieren ihn.
Am Kunstmarkt werden seine Gemälde bis zu mehreren Hunderttausend Euro gehandelt. Der Nachbau, ein Original von Johannes Schwarz, 150x150cm, ist, wenngleich nicht weniger wertvoll, doch noch deutlich günstiger zu erstehen! Wer hat eine großzügige leer Wand und steht auf Colorfield Painting? Das Original kann im Atelier im Fröhlichland besichtigt werden.

Der ursprüngliche Künstler der JuliRätsel Zeichnung war Antoine de Saint-Exupéry. Und hier ist die zweite Zeichnung, die er in seinem Leben gefertigt hat, bevor er den kleinen Prinzen getroffen hat, diesmal von Johannes gezeichnet. „Es war wirklich sehr schwer, den Elefanten in der Boa zu zeichnen.“   Boa mit Innenleben_kl

KunstRätsel 007

Boa_kl

Dieses Monat gibt es endlich wieder ein GESCHEITES, ein SCHÖNES Kunsträtsel! Von mehreren Menschen, besonders aber von unseren Eltern kamen Rückmeldungen, dass es so SCHICH sei, was wir machen. Johannes Mama hat die KunstRätselkarten mit Pfeil und Bogen gleich weggeschmissen, von Johanna, Andreas Mama, haben wir sie wieder zurückbekommen, weil sie die ja NIEMANDEN GEBEN kann!
Wir lassen uns nicht irritieren und entmutigen, tun und imitieren, was uns Spaß macht.
Das KunstRätsel 007 erfordert Phantasie und Assoziationsbereitschaft! Der Erschaffer der ursprünglichen Zeichnung, die wir dieses Monat imitieren, erhielt, als er sie das erste Mal herzeigte, schlechte Resonanz. Er solle besser mit dem Zeichnen aufhören und WAS GESCHEITES tun, sich mit WICHTIGEN Dingen beschäftigen. Daraufhin hat er niemandem mehr von diesem Werk erzählt und war Pilot geworden. Mit einem Motorschaden landete er eines Tages in der Wüste, wo er eine ungewöhnliche Begegnung mit einem Wesen hatte, das das Motiv seiner Zeichnung sofort identifizierte: „Ich will keine Boa, die einen Elefanten gefressen hat; ich brauche ein Schaf“.
Wer hat dieses Motiv gezeichnet und wen hat er kennengelernt?

Der gesuchte Künstler des Juni KunstRätsel 006 war Jean Benner. Salome hat das Haupt von Johannes dem Täufer am Tablett. Passend zum Namenstag von Johannes, haben wir dieses Kunstwerk ausgewählt.

Circles and Stones

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In Laufe der vergangenen zweieinhalb Jahren habe ich in dem Film „Circles and Stones“ des finnischen Filmemachers Rax Rinnekangas gespielt. Der Premiere ist in Helsinki beim „Love & Anarchy – the 29th Helsinki International Film Festival“ im September 2016. Den Trailer gibt es absofort auf zu sehen: Circles and Stones.

KunstRätsel 006

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Oje! Diesmal liegen wir mit unserem Nachbau atmosphärisch ziemlich abseits des Original! Was bei uns hier richtig trashy geraten ist, ist im Original ebenfalls vielleicht nicht allen zuträglich: der süße französische Kitsch des ausgehenden 19. Jahrhunderts prägt das Gemälde von Salome, das heute in Nantes im Musée des Beaux-Arts hängt.
Salome, die Tochter der Herodias wurde im Laufe der Geschichte für die Enthauptung des Johannes des Täufers, dem letzten Propheten des alten Testament verantwortlich gemacht. Seit der Renaissance von vielen Künstlern dargestellt worden. Zudem ist am 24. Juni Johannistag, der an Johannes den Täufer erinnert und Johannes war es auch, der dieses ursprünglich richtig schöne Werk auswählte.

Des Mai-KunstRätsels Lösung ist die amerikanische Künstlerin Louise Lawler, die das „Lebensumfeld“ abstrakter Kunstwerke aufspürt.

Küssen im Bett

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Dass Gustav Klimt für die Sehgewohnheiten vieler seine Zeitgenossen keine kitschige Augenweide sondern durchaus eine ästhetische Herausforderung war, weiß gut 100 Jahre nach der Entstehung des Bildes kaum jemand. Die Liebenden küssen sich überall: auf Sektflaschen-Etiketten und Lampenschirmen, auf Standuhren und Zierpolstern, auf Umhängetaschen, Kaffeegeschirr und Keksteller, großformatig auf Bettwäsche und Regenschirmen. Zudem gibt es sie als 1000-Teile-Puzzle und Federpenal, als Hochzeitstortenfiguren und Kastentüre, als Keksdose und Brillenetui. Dass da ein Kunstdruck des Bildes im Hotel Leimer Bräu, Lenzig, querformatig gehängt wird, könnte geradezu als subversiver Akt gegen die Klimt-Verunklimpfung verstanden werden.
Also eigentlich schade, dass nicht davon auszugehen ist, dass die Liebenden absichtlich flachgelegt wurden!